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Am Mittwoch 29. Juni fand eine Atemschutzübung des 2. und 3. Zuges statt. Dabei besuchten 14 Kameraden die Atemschutzübungsstrecke in Fellbach. Diese muss von jedem Atemschutzgeräteträger einmal im Jahr durchlaufen werden. Ziel dieser Belastungsübung ist es die körperliche Leistungsfähigkeit und den Umgang mit dem Atemschutzgerät unter realen Bedingungen zu überprüfen. Dabei wird vor und nach der Übung der Puls der Teilnehmer gemessen und dokumentiert. Zu Beginn der Übung geht der Trupp, welcher in der Regel aus zwei Feuerwehrangehörigen besteht, in den Vorraum. Dort müssen die Teilnehmer unter Atemschutz eine Hammerschlaganlage und einen Hometrainer bedienen, dabei wird die körperliche Anstrengung während eines Einsatzes simuliert. Anschließend durchläuft der Trupp die eigentliche Atemschutzstrecke. In der Anlage können Rauch, Hitze, Lärm, Dunkelheit und Flackerlicht kontrolliert erzeugt werden, um verschiedene Szenarien darzustellen. Die Atemschutzgeräteträger müssen sich in einem Käfigsystem zurechtfinden und verschiedene Hindernisse, wie zum Beispiel Durchstiege, Röhren, Luken, oder Laufbänder bewältigen. Dabei ist eine Menge Teamwork und Kommunikation erforderlich, denn alleine kommt hier keiner durch. Am Ende stehen dann nochmals die Hammerschlaganlage sowie ein Laufband auf dem Programm. Während der gesamten Übung werden die Trupps mittels Kamera und Sprechanlage überwacht, so dass im Ernstfall sofort eingegriffen werden kann.
Diese Belastungsübung ist für jeden Feuerwehrangehörigen Jahr für Jahr eine anstrengende und unbeliebte Herausforderung, jedoch eine wichtige Einrichtung um die Leistungsfähigkeit der Atemschutzgeräteträger zu gewährleisten.
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