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Großes Interesse der Bevölkerung bei der Hauptübung von Feuerwehr und DRK

Wie jedes Jahr kurz vor den Sommerferien proben die Feuerwehr und das DRK den Ernstfall. Passend dazu auch in diesem Jahr das Übungsszenario. 15 Jugendliche, die genaue Anzahl ist zu nächst nicht bekannt, veranstalten auf dem Heuboden des landwirtschaftlichen Anwesens der Familie Schabel zum Abschluss des Schuljahres eine Disco. Die Stimmung ist ausgelassen, bis im Stockwerk darunter in Folge von Überhitzung ein Notstromaggregat in Brand gerät. Eine Flucht über das Treppenhaus ist für die Jugendlichen auf Grund der starken Rauchentwicklung unmöglich. Einem der Discobesucher gelingt es per Handy über Notruf 112 die Rettungskräfte zu alarmieren.

Auf Grund der Informationen löste die Rettungsleitstelle in Waiblingen Vollalarm für die Feuerwehr Urbach aus, alarmiert die Drehleiter aus Schorndorf und die Bereitschaft des DRK. Als erstes trifft der ELW mit Einsatzleiter Günter Grass an der Einsatzstelle ein. Er erkundet die Lage und weist alle weiteren Rettungskräfte an der Einsatzstelle ein. Die Besatzungen der Löschgruppenfahrzeuges LF 16/12 und des Tanklöschfahrzeuges beginnen mit Hilfe des Sprungretters und tragbaren Leitern die eingeschlossenen aus dem Dachgeschoss zu retten. Alle Mitglieder der Urbacher Jugendfeuerwehr und des Jugendrotkreuzes. An der Giebelseite des Gebäudes wird die Drehleiter aus Schorndorf ebenfalls zur Personenrettung in Stellung gebracht. Die Verletzten werden sofort nach ihrer Rettung von der DRK Bereitschaft versorgt. Diese ist ebenfalls mit 10 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen am Unglücksort eingetroffen darunter der neue Gerätewagen-SAN.


Zur Rettung der eingeschlossen Personen wir der Sprungretter in Stellung gebracht.


Zur Personenrettung wir die Drehleiter aus Schorndorf in Stellung gebracht.


Die Erstversorgung der Verletzten wir durch die DRK Bereitschaft sichergestellt.


Groß war auch das Interesse der Urbacher Bevölkerung wieder bei der diesjährigen Hauptübung.


Alle Großfahrzeuge der Feuerwehr Urbach sind im Einsatz.


Eine gute und schnelle Zusammenarbeit haben Bürgermeister Jörg Hetzinger und Kommandant Michael Hurlebaus laut ihrem Fazit bei der Übung gesehen.

Während die Rettung der eingeschlossenen Jugendlichen in vollem Gang ist wird von der Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges LF 8 vom nahe gelegenen Urbach die Löschwasserversorgung aufgebaut. Mitten im geschehen ist Pfarre Georg Karle in seiner Aufgabe als Notfallseelsorger zur Betreuung der Jugendlichen und Angehörigen.

Der Übungsablauf wird von Peter Braun in gewohnter fachkundiger weise für kommentiert. Er bringt den Zuschauern, die auch in diesem Jahr wieder sehr zahlreich die Übung verfolgen, das Geschehen so etwas näher. Aufgelockert wird das Ganze durch zahlreiche Interviews die während der Übung mit dem Übungsleiter Günter Grass, Peter Fink Leiter der DRK Bereitschaft oder anderen Übungsbeteiligten geführt werden. Zum Abschluss ergreift Bürgermeister Jörg Hetzinger das Mikrofon und zeigt sich „wieder beeindruckt wie gut und schnell“ die Zusammenarbeit zwischen den Rettungskräften funktioniert hat. Die örtliche Feuerwehr und das DRK seien auch für solche „Großschadenslagen“ gut aufgestellt.

An dieser Stelle möchte sich das DRK und die Feuerwehr Urbach nochmals für das große Interesse der Urbacher Bevölkerung bei der diesjährigen Hauptübung bedanken. Ebenso gilt ein Dank an die Familie Schabel, die das Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hat.


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